Last updated: 07/01/09 [02:43:58] GMT

Alles kommt, alles geht, selbst Montage

[2008-08-25 06:02:00]

Klammern Sie sich, wenn die Dinge gut laufen, nicht daran fest bzw. machen Sie sich nicht vor, dass dies ewig so bleiben wird. Je mehr Sie sich an die Dingen klammern und sich selbst etwas vormachen, umso schmerzvoller wird es, wenn die guten Zeiten vorbei sind. Das gleiche gilt für schlechte Zeiten: Glauben Sie nicht, dass sie für immer anhalten werden. Auch sie sind irgendwann zwangsläufig vorüber.

Erreichen Sie im Laufe der Zeit das Stadium der Weisheit, in dem man weder dem Guten noch dem Schlechten den Vorzug gibt. Entwickeln Sie eine positive Beziehung zum stets unveränderlichen Tao, das den Übergang von einer Phase zur nächsten bestimmt, denn dies ist die einzig existierende Konstante. Je stärker Sie sich der zugrunde liegenden Quelle aller Existenz zustimmen, einschließlich des Guten und des Schlechten, desto weniger werden Sie von den extremen Ausschlägen des Pendels beeinflusst, so dass Sie in der Lage sind, einen relativ konstanten Zustand inneren Friedens zu halten.


Mein Wunsch: Mögen Sie heute inmitten des Alltagstrubels Ihr absolutes Gleichgewicht behalten, so dass nichts Sie aus der Ruhe bringen kann.  


Übersetzung: Beate Brandt
beate@buch-auf-reisen.com


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